
Routinemäßig hat die zahnärztliche Implantologie erst Mitte der 80iger Jahre des vorigen Jahrhunderts Einzug in Praxen erhalten. Sicherheit gab es dann als die dreidimensionale Diagnostik mit Computertomogrammen (CT) oder heute auch mit Volumentomogrammen (DVT) zunächst experimentell und heutzutage in schwierigen Fällen standardmäßig angewendet wird.
Im Oberkiefer haben wir andere strukturelle Voraussetzungen als im Unterkiefer. Die Probleme definiert man in folgenden Punkten:
Diese Punkte waren bei der experimentellen Oberkieferimplantation zunächst nicht bekannt, so dass Implantate in den weichen Knochen ähnlich wie im Unterkiefer eingebracht wurden, so dass die Verlustquote relativ hoch war. Mit den Computertomogrammen und DVT kann man exakt navigieren und eine perfekte Implantatplanung durchführen. Diese sollte folgende Punkte umfassen:
In unserer Praxis werden die Computertomogramme seit 1993 angewendet und die Erfolgsquote ist trotz der schwierigeren Voraussetzungen identisch zu der des Unterkiefers. Dies zeigt die zunehmende Wichtigkeit der diagnostischen Möglichkeiten.
In der folgenden Darstellung sieht man einen Fall von der Planung bis zum fertigen Zahnersatz in Bilderserie.


Abb. 3 und 4: Abformung nach Einheilung und Eingliederung einer Unterkonstuktion


Abb. 5 und 6: Fertig gestellter herausnehmbarer Zahnersatz mit einem kosmetische perfektem Ergebnis und einer zufriedenen Patientin


Dr. Jan Tetsch M.Sc.